jump to navigation

Foto zum Tag Februar 24, 2009

Posted by etiennerheindahlen in Ethik, Film, Fotografie, Fotos, Gesellschaft, Krisen-Management, Kultur, Wirtschaft, Wirtschaftskrise, Wirtschaftspolitik.
Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
add a comment

static-electricity

Die Industrieregionen stehen unter Spannung.

Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise hat eben erst begonnen – ein Ende ist nicht abzusehen. So wirkt dieser skulpturenartig gestaltete Lichtmast in Wuppertal-Barmen wie eine anachronistische Installation, um statische Elektrizität aus dem Sturmhimmel aufzunehmen und umzuwandeln. Meine Assoziation: die Skulptur erinnert mich an die bizarren Apparaturen aus James Whales Film-Klassiker (1931) des Mary Shelley-Romans „Frankenstein“ mit u.a. Boris Karloff. In der Fiktion konnte das „Genie“ die von ihm geschaffene Kreatur letztlich auch nicht mehr beherrschen – das Ende ist bekannt.

Bauerfeind auf 3sat: die Moderatorin mit dem Fensterklick… Februar 7, 2009

Posted by etiennerheindahlen in 3sat, Fernsehen, Fernsehkritik, Innovations, Internet, journalism, Journalismus, Kult, Kultur, Media, Medien, TV, TV-Sendungen.
Tags: , , , , , , , , , , ,
add a comment

Frl. Bauerfeind ist telegen – das steht ausser Frage. Sie wirkt jung, trendy und allein die Tatsache, dass sie ihren „media fame“ einem (seinerzeit) innovativen Web-TV-Window verdankt, prädestiniert sie zu einem möglichen Anchor für die längst zum Internet abgewanderte Gener@ion21.

Kultur – egal ob „Hochkultur“ (whatever that may be) oder Pop – ist aber ein glattes Parkett. Und auch im Kultur-Journalismus reicht es nicht, „irgendwie“ zur Szene der Kultouristen zu gehören.

Gut dran ist, wer in nach journalistischen Handwerksregeln (z.B. Recherche, Interviewtechnik, Empathie) geschustertem Schuhwerk sich festen Stand auf der glatten Kultur-Bühne verschafft. Vor allem, wenn er bzw. sie mit dem Anspruch, ebenso souverän wie faszinierend zu informieren und zu unterhalten, eine cross-mediale Freestyle-Performance auf’s Parkett legt. So ist „Bauerfeind“ (das Format) zwar optisch und strukturell ein durchaus faszinierendes Experiment.

Wenn das Format aber nicht nach drei oder vier Ausgaben in „der Zielgruppe“ (wie immer definiert) nach Quote und Relevanz durchfallen soll, dann wäre „der Bauerfeind“ (der TV Personality) eine ebenso experimentierfreudige wie (kultur-)journalistisch kompetente Redaktionsleitung zu wünschen. Denn letztlich mag nur der Mix aus Credibility, Authentizität u n d Kompetenz die Akzeptanz sowohl bei Nerds, Kids & Culture Freaks ermöglichen.

Liebe 3sat- und sonstige Programmdirektoren – lasst „Bauerfeind“ (Format und Kopf) doch bitte lernen, reifen – und dann mit innovativen CrossFlips ganz vorne auf der Bühne landen.